Suchtprävention

 

Sucht kommt nicht von Drogen, sondern von
betäubten Träumen

verdrängten Sehnsüchten
verschluckten Tränen
erfrorenen Gefühlen
(Bilstein / Voigt)



 

1. Arten von Sucht
2. Diagnose/Medizinische Definition
3. Hilfsangebote
4. Links




1. Arten von Sucht

Eine Sucht kann sich auf unterschiedliche Lebensbereiche beziehen. Eine Sucht entsteht meist, wenn ein Verhalten (z.B. Alkohol trinken, Computerspiele, usw.) welches dem „Konsumenten“ ursprünglich einfach positive Gefühle wie Freude oder Gelassenheit verschaffen konnten, durch regelmäßigen Gebrauch zur Gewohnheit und dann zum „Muss“ wird. Negative Gefühle (z.B. Langeweile, Frust, Trauer) können dann kaum noch oder nur schwer ertragen werden.

Grundsätzlich unterscheiden wir Sucht nach Suchtstoffen (psychotrope Substanzen) und Suchtverhalten:

      1.    Substanzen:

•    Alkohol
•    Tabletten
•    Illegale Drogen (http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_als_Rauschmittel)
•    Nikotin


      2.    Exzessives Verhalten:

•    Internet- oder Computerspielsucht
•    Glücksspielsucht
•    Kaufsucht
•    Sexsucht
•    Arbeitssucht
•    Essstörungen (Esssucht, Bulimie, Anorexie)



2.  Diagnose/Medizinische Definition

Die WHO definiert ’’Abhängigkeit’’ als „einen seelischen, eventuell auch körperlichen Zustand, der dadurch charakterisiert ist, dass ein dringendes Verlangen oder unbezwingbares Bedürfnis besteht, sich die entsprechende Substanz fortgesetzt und periodisch zuzuführen“.
Zur Diagnose des Abhängigkeitssyndroms müssen nach der ICD-10 mindestens drei der folgenden Kriterien während des letzten Jahres gemeinsam erfüllt gewesen sein:
1.    Zwanghaftes Verlangen nach Konsum
2.    Übermaß, Nicht-mehr-aufhören-können
3.    Körperliche Entzugssymptome
4.    Benötigen immer größerer Mengen, damit Wirkung eintritt
5.    Großer Zeitaufwand für Beschaffung, Konsumieren und dem Sich-davon-erholen
6.    Fortdauernder Gebrauch der Substanz(en) wider besseres Wissen und trotz eintretender schädlicher Folgen.


3. Hilfsangebote

1. Ansprechpartner an der FWG:

•    MOBS (Mobile Berufsschulsozialarbeit)
•    Beratungslehrer (Herr Birmele, Frau Böhme, Herr Braun)
•    Suchtpräventionslehrerin (Frau Kellner) E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


2. Hilfsangebote für Betroffene und/oder Angehörige in Freiburg:

 

DROBS - Drogenhilfe Freiburg - Jugend- und Drogenberatungsstelle, Faulerstrasse 8, 79098 Freiburg
24 Stunden Drogenhotline: 01805 31 30 31

 

Adressen von diversen Drogenhilfe-Einrichtungen in Freiburg finden Sie hier:

 

http://www.bis.freiburg.de/1/1/122/objektart_detail.php?objektart_id=6015&bis_layout=inframe

 

 

 

4.  Links 

 

www.drogenhilfe-freiburg.de

 


 

Zusätzliche Informationen